Dienstag, 27. November 2012

Ein Schritt wohin


ein Schritt
dann Lähmung
dumpfer Nebel umlagert den Willen
kein Licht 

kein Wagen 
nur Schmerz
innen windet sich die Seele
                                           kein Laut

                                          kein Schritt
                                          bloß Zagen
                                          die Richtung zerreißt sich
                                          nur Mut

                                          kein Weg
                                          keine Richtung
                                          ein weiterer Schritt wird folgen
                                          Lähmung
                                          Schmerz
                                          Zagen
                                          wissen wohin
  
                                                                                               

Donnerstag, 31. Mai 2012

Lass uns reden...

Er hat auf meine Mail geantwortet - der Arthur Randall, Autor des Buches "Die Enkelin des Hiob" - nun gingen in den letzten Wochen einige Mails hin und her. Und?
Nun, wir werden telefonieren, irgendwann Ende Juni (Jetzt ist er erst mal unterwegs).
Und was mach ich bis dahin?
Weiter lesen, schreiben, denken und - hoffen

Danke fürs Mitfiebern - oder ein wenig daran Anteilnehmen...
Ich meld mich demnächst mal mit einer ersten Szenenbeschreibung.

eure Lyd

Freitag, 11. Mai 2012

Einfach so "Nö" ?!?


Heute Morgen in meinem Postfach: 


"Hello Lydia --
 
Thank you for your e-mail. 
 
Your plan is certainly very interesting and admirable.  However, we are sorry to inform you that theatrical rights of any type are not available for books published by the Publishers we represent.
 
Please let us know if you have any additional questions." 


Aber ich versuche tapfer weiter - das einzige, was mir spontan einfiel war, eine Mail an den Autor selbst zu schreiben - das ist zwar nur über den Umweg seiner Fanpage möglich, aber mal sehn ob er antwortet... ich lass es euch wissen

Donnerstag, 10. Mai 2012

Bitte bitte darf ich...?


Ich habe heute an einen amerikanischen Verlag eine email geschrieben - war nur kurz und hat dennoch eine halbe Stunde gedauert. Ich habe um das Recht gebeten aus einem ihrer Romane ein Musical zu machen. Irgendwie hat dies ein seltsames Gefühl bei mir ausgelöst. So eine Mischung aus "Ich dringe in eine fremde Liga ein" und so prickelndes "YES, da kommt was ins Rollen!.." 

Bild: www.gerth.de
Die Geschichte ist super geil - ich sehe die Bilder und Charaktere schon schemenhaft vor mir. Es geht um Machtmissbrauch, um einen Mann, der alles verliert, um eine Frau, die ihr Leben nicht in den Griff kriegt... Es ist schon Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Es sollte mir nicht schwer fallen, daraus etwas zu machen...  Das Buch heißt: "Die Enkelin des Hiob". Kennt das jemand von euch? 

Mein Ziel: bis Oktober soll das Musical stehen mitsamt Musik und Text... vielleicht nehm ich mir zu viel vor, aber vielleicht auch nicht ;) Es hilft sicher, euch ein wenig auf dem Laufenden zu halten... ich verpflichte mich euch sozusagen. 

Es ist mein erstes großes Projekt und ihr seid dabei - von Anfang an ;) .... 

Mittwoch, 2. Mai 2012

Das Godi-Experiment


Sonntag Morgen in der FEG Kirchheimbolanden:

"Herzlich Willkommen zum besonderen Gottesdienst mit Lydia Schröder" wird mit dem Beamer an die Leinwand gestrahlt. "Heute werden wir mal aktiv" sagt die Moderatorin. "Also... bis jetzt hab ich dich noch gemocht - flüstert ein Mann aus den hinteren Reihen lächelnd in meine Richtung. :)

Tja ja - ein Gottesdienst mal völlig anders. Was bleibt wie immer? Es geht um Gott, es geht um unser Leben als Christ und es geht um Gemeinschaft

Was ist anders? "Steht erst mal alle auf und räumt die Stühle weg... ", und dann sind alle in Bewegung. Wir spielen, wir lachen, wir lesen die Bibel, wir reden miteinander, denken nach, reflektieren, versetzen uns in altbekannte Glaubenshelden, in einer Ecke stehen Noahs Nachbarn zusammen und wundern sich über die dunklen Wolken, die gerade aufziehen, auf der anderen Seite des Raumes wird Abraham mit Fragen gelöchert, wann Gott seine Verheißung denn zu erfüllen gedenkt, Abel und Kain diskutieren, was "das Beste für Gott" denn konkret bedeutet usw...

sich mal ganz anders der Bibel nähern, einen persönlichen Bezug zu Hebräer 11 herstellen, das war das Ziel.
Es war ein Experiment, dies mit ca. 100 Leuten zu tun -  und in nur eineinhalb Stunden.
Mein Fazit: Ja, ich werde Wiederholungstäter! :)

Dienstag, 10. April 2012

Kisten leer-Schränke voll

Und wieder ist sie umgezogen- die Lydia. "Windbeutel" nennt mich mein Vater und es ist tatsächlich der 9. Umzug in zehn Jahren. Nicht, weil mir die Wohnungen nicht gefallen... aber ich sage euch, die Bude, die ich jetzt bezogen habe hat Charakter! Und was für welchen - total verrückt!

Zum Duschen gehe ich zu meinen Nachbarn und meinen Kaffee koche ich im Schrank. Um meine Gardinen leiste anzubringen musste man die Wand drei Stunden lang anflehen, die Schrauben doch drinnen zu behalten - jetzt ist die Leiste festgenagelt. Um meine Sofa durch die Tür und um die Ecke zu bringen, musste es zwischen Tür und Angel erst auseinander geschraubt werden.
Ich habe eine Schiebegardine-Wand, damit man den hässlichen Schrank dahinter nicht sieht (der mit dem Kaffe) und einen weiteren Schrank habe ich soeben mit Stoff bekleidet, weil ich ihn im Rohzustand auch nicht mehr anschauen wollte (und es sind tatsächlich Schiffe auf dem Stoff! - wer mir nicht glaubt, dass das gut aussieht sollte mal vorbei kommen)

Jedes mal wenn jemand durchs Treppenhaus geht, klingt es wie eine Herde Dromedare auf der Flucht. Das ist aber nicht schlimm, denn dann weiß ich, dass ich nicht allein auf der Welt bin. Und das brauch ich. Ich wohne nämlich zum ersten mal allein - jaja, nach Elternhaus, Wohnheimen und WGs ist nun die Stunde der eigenen Wohnung geschlagen...seufz. Hoffentlich vereinsame ich hier nicht

Montag, 19. März 2012

Plötzlich Prinzessin....

naja, nicht ganz, aber "plötzlich freiberuflich" ist fast dasselbe... ich sag doch FAST. Man muss nur ein wenig mehr Papierkram erledigen, über Formulierungen auf Flyer und Hompage brühten, viele Bücher lesen, Zettel sortieren, das Leben organisieren und ganz viel Auto fahren...
ABER ich kann morgens ausschlafen - zumindest meistens
und es gibt keinen, der mir sagt, was ich tun soll - außer mein Freund manchmal ;)
und ich habe einen Job, den ich liebe! - gut, gut nicht alles daran, aber  - ach ihr wisst schon.

Ich bin ziemlich gespannt, was so passiert. Jetzt erst mal sitz ich (mal wieder) zwischen Umzugskisten und Konzeptentwürfen. Mit vielen Ideen im Kopf und Freude im Herzen (fühlt sich genauso kitschig an, wie es klingt :D)