Donnerstag, 25. November 2010

Was Sinn ergibt


Es gibt nicht viel, was einen Sinn ergibt, wenn man es oberflächlich betrachtet.

Nicht viel.

Vielleicht gibt es einige Dinge, die es tun, auch wenn mir jetzt nichts in den Sinn kommt.

Aber ausschliessen will ich es nicht, deshalb bleibe ich bei dem vorsichtigen „nicht viel“.

Wenn man sich aber dann die Mühe macht, die Dinge näher zu betrachten, sollte man sich vorher bewusst machen, dass es verwirrend sein kann - am Anfang.

Undurchdringlich und unmöglich zu verstehen.

Es könnte sein.

Wenn man mit seiner eigenen Beschränktheit versucht zu verstehen, bleibt man stecken.

Aber seine eigenen Beschränktheit zuzugeben, ist ein Krieg für sich.


Kann ich damit umgehen, die Wahrheit über mich zu sehen?

Bevor ich dann von einem demütigenden Standpunkt aus auf Dinge blicke, die mir zu hoch sind?!

Von denen ich aber ein Teil bin- ein verschwindend kleiner Teil.

Aber nicht ein Übersehener.

Ich ergebe einen Sinn in dem Ganzen.


Sonntag, 14. November 2010

MachtWorte

Ich glaube es gibt keine einfachere Lösung für Probleme, als sie einfach anzusprechen. Vielleicht auch nur deshalb, weil man sich selber Reden hören muss um den möglichen Trugschluss in den Gedanken zu entdecken?!

So ganz im Sinne von


Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage?!


Es ist faszinierend, was Worte ausrichten können. Es ist soviel mehr als einfach nur Sprechen, Hören und Verstehen. Es ist als ob unsere eigene Seele uns Recht gibt und unsere Gefühle unseren Worten wie eine Fangemeinde folgen. Egal ob Eifersucht oder Liebeskummer, ob Schuldgefühle oder Hass ... wenn es erst mal ausgesprochen ist, verliert es einen großen Teil der Macht über uns.


Und natürlich ist auch das, was unser Gegenüber uns dazu zu sagen hat, hin und wieder recht hilfreich.


Ich erinnere mich an Eifersucht, die verschwand nach dem ich der Person erzählte, dass ich neidisch auf sie war.

Ich erinnere mich an das Sofa das vor meiner Haustür stand nach dem ich jemanden erzählt habe, dass ich es mir wünsche - und das Auto und die Waschmaschine und das Geld für Möbel...

Ich erinnere mich an krankmachende Erwartungen, die ich erst loslassen konnte als ich sie ausformulierte

Und ich erinnere mich an unzählige Missverständnisse und Unterstellungen, die sich in Luft auflösten als sie zu Worten wurden

Ich erinnere mich an Fragen und Zweifel, die sich klärten im Gespräch mit Gott und Menschen...



„Wer Wahrheit aussagt, hilft dem Recht zum Sieg!“ (Sprüche 12,17-Bibel)


Jaja!

Donnerstag, 4. November 2010



Ich gebe, was mir nicht gehört
Vermisse, was ich habe
Mich nervt, was eigentlich nicht stört
Ich antworte mit ´ner Frage

Ich fühle, doch empfinde nicht
Meine nicht, was ich sage
Mein Name meint nicht länger mich
Ich lache, wenn ich klage

Ich bin gesegnet durch den Fluch
Ich habe Angst und wage
Weil ich findend weiter such
Und motiviert verzage