
Was machen wir nicht alles um unser Gewissen zu beruhigen?
Unser Gewissen, dass wir als Maßstab für Ethik und Denken nehmen, ist doch von einem Umfeld geprägt, dass nicht vollkommen gut ist. Sind wir da eigentlich fähig, einfach vollkommen ehrlich und gut zu sein? Nein sind wir nicht, aber warum ist es dennoch ok?
Wenn unser Hauptziel unser Glück ist, wie bereit sind wir unser Gewissen zu strapazieren um auf Kosten anderer glücklich zu werden. Denn nur Egoisten reißen ihr Leben aus dem Kontext des Nehmens und Gebens um sich nur um ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen...
Wenn unser Hauptziel Harmonie ist, wie schärfen wir dann unser Gewissen, dass es bei dem Hauch des falschen Tones in den Worten, die wir sagen anschlägt. Und wir trampeln über unsere eigene Seele hinweg.
Wenn unser Hauptziel Perfektion ist, wie kleinkariert haben wir dann unser Gewissen riskiert, dass wir nicht merken, wie wir die Welt und uns selber fertig machen, oder vom geldgeilen Chef ausgenutzt werden, der unser hochsenibles Gewissen nutzt, uns auch bei kleinster Nachlässigkeit ein ein schlechtes zu machen.
Setzen wir unser Gewissen nicht selber ständig emotional unter Druck um es unseren höchsten Zielen unter zu ordnen, oder eigentlich, um unser größten Angst aus zu weichen?!
Ich will nichts verpassen. Ich will nicht Alleine gelassen werden. Ich will nicht ungebraucht sein.
Nutzen wir unser Gewissen nicht zu sehr für unsere Zwecke, als dass wir in ihm einen verlässlichen, objektiven Partner gefunden haben?