
So, das wars dann auch fast schon wieder. Morgen ist mein letzter Tag vom Praktikum in der Redaktion des Medienmagazins. Und was habe ich gelernt?
Foto: Stefan Baudy
Nun, zunächst einmal, dass das Wichtigste immer am Anfang stehen muss. Weil, bis zum Ende lesen, tut eh keiner. Ok. Und dann auch, dass man Vermeiden
sollte, nein, eigentlich sich sogar strickt dagegen wehren sollte, Sätze zu verwenden, die sich endlos hinziehen wie ein Kaugummi, oder sogar ein Platikdosen-Huba-Buba, aber, auch wenn sich deratige Satzkonstruktionen kunstvoll anfühlen, erschweren sie es dem Leser, ohne diesen jetzt als dumm darstellen zu wollen, den Überblick zwischen all den Kommas und Einschüben zu behalten - am Ende könnte man womöglich vergessen haben, was am Anfang stand.
Außerdem musste ich zu meiner Schande feststellen, dass, meine, Komma-setzung, unter, aller, Sau, ist - was hab ich in der Schule denn gelernt?!? Selbst in meinem Einser-Fach versage ich im ernst des Lebens.... hmpf...
Aber eine Sache nehme ich ganz sicher mit. Nämlich die Frage, was die Lydia denn eigentlich will. Bin ich "Verkündiger" oder "Journalist" - oder etwas ganz anderes?. Will ich predigen (das wäre dann Öffentlichkeitsarbeit und eher unwahrscheinlich), oder will ich berichten (so fair und umfassend wie möglich) oder will ich einfach nur erzählen? Nun ja, ich habe ja noch ein Jahr Zeit das heraus zu finden.
Ab Montag geht es in die letzte Runde meiner Zeit an der biblisch theologischen Akademie....
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